Dämonen

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Ich hasse Achterbahnen. Wenn es sich vermeiden lässt, springe ich weder mit einem Fallschirm aus einem Flugzeug noch an einem Seil von einer Brücke. Horrorfilme müssen auch nicht sein. Ich habe gern meine Ruhe. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die regelmäßig einen positiven Erregungsgipfel, sprich: einen Kick suchen. Viele Menschen lieben den Adrenalinstoß. Nicht umsonst nennt man wagemutige Menschen häufig Adrenalinjunkies. Das ist überhaupt nicht meins.

Vor allem Geisterbahnen habe ich nie gemocht. Ich lebte ja in einer. Die schaurigste Bibelgeschichte, die ich je las, war die von dem Mann im Land der Gerasẹner. Ich kannte sie aus einer Artikelreihe im WachtturmG, in der das Leben und Wirken Jesu Christi kindgerecht aufgearbeitet wurde. In einer Folge ging es um einen armen Teufel, der Tag für Tag durch die Grüfte irrte, nackt und von Sinnen. Die Anwohner versuchten ihn zu fesseln, doch seine übermenschlichen Kräfte sprengten jede Kette. Nachts fiel er durch sein Geschrei und sein autoaggressives Verhalten auf. Der Mann war gleich von einer ganzen Horde Dämonen besessen, die sich „Legion“ nannte und ihn tagein, tagaus quälte. Als Jesus auf ihn traf, bekamen es die Dämonen mit der Angst zu tun. Sie baten Jesus, sie nicht zu vertreiben. Was natürlich ein Dilemma war, weil Jesus sie ja schlecht in dem Mann lassen konnte, schließlich waren Dämonen Feinde. Die Dämonenbande schlug einen Kompromiss vor: In der Nähe weidete eine große Herde Schweine. Jesus möge die Dämonen von ihnen Besitz ergreifen lassen. Jesus dachte kurz nach. Es war das Jahr 1 nach Christus. Es würde noch knapp 1979 Jahre dauern, bis PETA auftauchte. Bis dahin wäre er längst weg. Was soll’s, dachte Jesus. Er schlug ein. Die Dämonen verließen den Mann, fuhren in die Schweine und trieben alle zweitausend dazu, sich von den nahen Klippen ins Meer zu stürzen. Wie es im Markus-Evangelium so schön heißt: „Und sie, eines nach dem anderen, ertranken im Meer.“1

Solche Geschichten bekam man als Kind bei den Zeugen Jehovas regelmäßig zu hören. Satan und seine Dämonen sind das liebste Schreckgespenst der Zeugen Jehovas. Man muss als Christ höllisch aufpassen, sie lauern überall. Man wusste nie so recht, wann und hinter welcher Ecke der nächste Dämon auftauchen würde. Und wenn man erstmal einen im Haus hatte, wurde man den so schnell nicht wieder los. Man brachte mir bei: Religiösen Aberglauben gibt es bei den Zeugen Jehovas nicht. Abergläubisch sind nur die anderen, die von den falschen Religionen. Man brachte mir auch bei, dass es wichtig war, gewisse Dinge, Orte, Handlungen zu vermeiden. Allem, was „spiritistisch“ sein könnte, aus dem Weg zu gehen, weil solche Dinge, Orte und Handlungen Portale in die Welt der Dämonen waren. Solch ein Portal wollte man einfach nicht öffnen. Alles konnte ein Portal sein. Von Offensichtlichem wie einer Geisterbeschwörung mittels eines Ouija-Brettes bis hin zu etwas Banalem: Ein Lied, ein Film, ein Buch.

Man musste ständig auf der Hut sein, die Gefahr drohte überall. Unter den BrüdernG und Schwestern kursierten die aberwitzigsten Geschichten. Irgendwer kannte immer irgendwen, der irgendetwas „spiritistisches“ erlebt hatte. Ein Bruder habe sich ein Stephen King-Buch gekauft und Nachts habe das Licht geflackert. Im PredigtdienstG sei man im Haus einer Wahrsagerin gelandet und als man die Bibel aus der Tasche geholt habe, sei ein Wind durch die geschlossenen Räume gerauscht. Wiederholt wurde mir abgeraten, etwas auf dem Flohmarkt zu kaufen, schließlich kannte ich die Quelle nicht, ich könnte mir unfreiwillig die Dämonen ins Haus holen. Auf keinen Fall solle man Filme wie Das Omen, Rosemaries Baby oder Der Exorzist gucken, man fordere ja das Schicksal geradezu heraus, H.P. Lovecraft gehe gar nicht, John Sinclair auch nicht und die Lektüre von Tolkien sei nicht etwas, worüber man öffentlich sprach. Chris de Burgh habe anwesende Zeugen Jehovas aufgefordert, den Konzertsaal zu verlassen, damit er seine Gitarre von Geisterhand spielen lassen konnte. Die Geschichten waren Legion, die Pointe immer dieselbe: Die Dämonen warteten nur darauf, uns zu quälen und eigentlich hatten wir keine Chance.

Angst ist der Eckpfeiler der Zeugen Jehovas-Lehre. Die Angst vor HarmagedonG, vor einem schlechten Gewissen, vor einem allsehenden Gott, vor Dämonen. All das hält einen Zeugen auf Trab. Die Angst davor, Gott zu enttäuschen, das ParadiesG zu verpassen, sich einen Dämonen einzufangen ist der ständige Begleiter der meisten Zeugen Jehovas.

Das ist so gewollt. Der amerikanische Pädagoge Steven Hassan entwickelte das BITE-Modell, anhand dessen sich das Gefahrenpotenzial einer Gruppierung einschätzen lässt. BITE steht für „Behavior-, Information-, Thought- und Emotional-Control“2. Den Mitgliedern Angst einzuflößen ist ein integraler Bestandteil der Gefühlskontrolle, die die Zeugen Jehovas ausüben. Schlagworte wie „Satan“, „Gefahr“, „Teufel“, „Böse“, „Dämonen“ oder „Sünde“ tauchen in fast jeder Wachtturm-Publikation auf. In einem ironischerweise Bewahrt euch in Gottes Liebe betitelten, 2008 erschienen Buch kommt das Wort „Satan“ 88 Mal vor, das Wort „Teufel“ 39 Mal. Eine ständige akute Bedrohungslage. Das Gefühl zwischen zwei Loopings. Während das Flugzeug startet. Bevor der Serienkiller sich offenbart. Ein Leben unterlegt mit der Musik aus Psycho. In Dauerschleife.

Manchmal frage ich mich, wie die Ältesten der Zeugen Jehovas mit einem Glaubensmitglied umgehen, das von den Symptomen einer Wahnvorstellung oder einer Psychose berichtet. Ich will gar nicht wissen, wie vielen Zeugen Jehovas medizinische und therapeutische Hilfe verwehrt blieb, weil man ihnen fälschlicherweise Dämonen andichtete. Zu meiner Zeit machte man keine Therapien. Ein Ältester sagte einmal in einem Vortrag: Kein Psychiater kann etwas, was nicht auch ein gutes Gebet hinbekommt.

Auch nach meinem Ausstieg verfolgte mich die Angst vor den Dämonen. Es fiel mir schwer, Filme wie Das Omen, Rosemaries Baby oder Der Exorzist zu gucken. Nachdem ich den Trailer vom ersten Paranormal Activity-Film gesehen hatte, musste ich beim Einschlafen monatelang eine Friends-DVD laufen lassen, weil ich Panikattacken hatte, wenn ich im Dunkeln allein im Bett lag. Ich sah Dinge. Dinge, die nicht da waren3. Psychologen diagnostizieren bei ehemaligen Sektenmitgliedern immer häufiger eine Posttraumatische Belastungsstörung. Man muss kein Psychologe sein, um das nachvollziehen zu können. Stress in Maßen ist gesund. Er stärkt uns, durch die Belastung entwickeln wir uns weiter. Auf Dauer jedoch zermürbt einen das Adrenalin wie jedes andere Suchtmittel4.

Nichts fürchtet die Angst mehr als die richtigen Fragen, sagt man. Jahrelang stellte ich mir dummerweise die falsche, nämlich, ob es Dämonen gibt (als Atheist ist die Frage eigentlich hinfällig, aber Ängste sind selten logisch). Dabei war die richtige Frage eigentlich eine andere:

Wer sagt denn, dass Dämonen böse sind?

Der Witz ist ja: Ich kannte immer nur eine Version der Geschichte. Die eine Seite. Man hatte mir gesagt, dass Dämonen böse sind und dass sie Gefallen daran finden, wenn wir böse Dinge tun. Als ich endlich die richtige Frage stellte, sah ich die die riesengroße Handlungslücke. Wenn Dämonen sich freuen, wenn wir böse Dinge tun und uns gegen Gott wenden, warum sollten sie uns dann quälen? Dann sollten sie auf uns aufpassen. Schließlich sind wir dann auf ihrer Seite. Das Wort Dämon hat interessanterweise einen durchaus positiven Ursprung. Erst durch die Christen bekam das Wort die Bedeutung, die wir heute kennen. Und plötzlich, von einem Tag zum Nächsten, war die Angst vielleicht nicht weg, aber unscheinbarer geworden. Der Gast am Tresen, der immer da ist, aber nicht mehr auffällt. Nichts fürchtet die Angst mehr als die richtige Fragen, sagt man. Man muss sie nur zu stellen wissen.

Jetzt weiß ich: Ich hatte nie Angst vor Dämonen. Ich hatte Angst vor der Angst vor Dämonen. In meinen guten Momenten, wenn ich ganz bei mir bin, frei von der Vergangenheit, weiß ich, dass es nichts böses Übernatürliches gibt. Für alles gibt es eine Erklärung. Wenn es keine Erklärung gibt, dann nur, weil wir es noch nicht verstehen. Was wir nicht verstehen, muss uns aber keine Angst machen. Ich gucke jetzt wieder häufiger Horrorfilme. Ich habe verstanden, dass Angst manchmal auch Spaß machen kann. Die Dinge haben nur die Macht, die man ihnen selbst verleiht.

Und überhaupt: Vielleicht sollte sich dieser Jehova mal Gedanken machen. Es läuft doch gehörig etwas schief, wenn man sich lieber mit seiner größten Angst einlässt, statt sich in seiner Liebe zu bewahren.

ANHANG:
1) vgl. Die Bibel, Markus 5:1-13 (weiter im Text)
2) Verhaltens-, Informations-, Gedanken- und Gefühlskontrolle (weiter im Text)
3) Das hypnagoge Stadium ist eine Phase des Schlafes, in der das volle Bewusstsein noch vorhanden ist, aber durch kurze, oft bloß sekundenlange Traumstadien unterbrochen wird. Was dazu führt, dass man Dinge zu sehen oder hören meint, die gar nicht da sind. Die Traumsequenz vermischt sich mit der realen Umgebung und führt zu einer Sinnestäuschung, die sehr real wirkt, und Ängste, gar eine Panik auslösen kann. (weiter im Text)
4) vgl. Warum wir den Druck brauchen, Eva-Maria Träger, Tagespiegel, 20. April 2013 (weiter im Text)

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33 Gedanken zu “Dämonen

  1. Tousjurs

    Oh ja das kenn ich zu gut. Es gab die krassesten Geschichten was manche erlebt haben, dass beste war allerdings das man sich solche Geschichten gar nicht erzählen sollte um keine „Werbung“ für Dämonen zu machen und jeder immer noch einen drauf setzen konnte. Ich kenne noch die Broschüre über Geister (schwarz, gab es glaub ich nicht auf deutsch) in der Stand auf der vorletzten Seite auch ne Horrorstory, die aber später entfernt wurde. Aber wahrscheinlich gerade weil es so verboten war, war der Reiz da sich so etwas anzuhören, egal ob diese wahr sind oder nicht, dazu kommt der Stille-Post-Faktor, da fällt irgendwo ein Fahrrad um und nachdem die Geschichte oft genug erzählt wurde, ist es durch die Luft geflogen und in Flammen aufgegangen und als jemand Jehova gesagt hat stand es wieder am alten Platz. Das beste allerdings war wie du es schon mal erwähnt hattest das Harry Potter und Herr der Ringe absolut Tabu waren aber bei Star Wars niemand was gesagt hat und das nur, weil in den 60ger 70gern sich keiner um sowas geschert hat. Wie empfindest du das waren die Verbote schon immer da oder ging das erst nach, ich sag mal 2000 los? Damit meine ich nicht sowas wie Geburtstag oder Weihnachten sondern Dinge wie nicht mit gläsern anstoßen, nicht Gesundheit sagen dürfen und dieser kleine ganze Mist über den man nichts in der Bibel findet.

    • Benjamin

      Das mit den Gläsern, „Gesundheit“ usw. wurde mir von meinen Eltern schon in den 80ern vorgeblubbert. Von daher scheint das älter zu sein. „StarWars“ war bei uns in der Versammlung übrigens auch verpönt. Ich kann mich noch erinnern (hatte es heimlich bei Schulfreunden geschaut) wie ich fast vom Stuhl gefallen bin, als ein Ältester (!) aus der Nachbarversammlung die VHS-Sammlung im Regal hatte (beim obligatorischen „mein Papa hat den Vortrag gehalten, und wir als Familie sind bei einer anderen Ältesten-Familie eingeladen).

    • Aus meiner Sicht hat sich nicht viel geändert. Im Gegenteil, wenn ich die aktuellen Publikationen verfolge, hat sich der Ton teilweise verschärft. Ich weiß natürlich nicht, ob die aktuellen Mitglieder sich so daran halten. Einen Film habe ich natürlich noch vergessen: Ghostbusters war selbstverständlich auch ein absolutes No-Go 😉 Ach ja, als Herr der Ringe rauskam, wurde ich von vielen schief angeschaut, weil ich mir den Film angeschaut habe. Selbst andere Jugendliche verurteilten mich dafür.

  2. ich habe sehr viel respekt vor den Leuten die es geschafft haben den Zeugen Jehovas den Rücken zuzukehren. Ich glaube wenn ich einmal in diesem Netz gefangen wäre hätte ich nicht den Mut gehabt.

    • blue sky

      Das Problem ist einfach, dass 95 % deiner Freunde Zeugen Jehovas, meistens „gute“ Zeugen Jehovas, sind und dir, so weh es ihnen auch tut, in dem Moment, in dem du dich ausschließen lässt oder ausgeschlossen wirst, komplett den Rücken kehren und du plötzlich fast ohne irgend jemanden dastehst, der dir Halt gibt.

  3. Torsten

    Man sollte mal den Puls eines Zeugen Jehovas messen, der hier im Blog eines AUSGESCHLOSSENEN einen Artikel über DÄMONEN liest….

    • Nicole

      Eindeutig Kammerflimmern:-D wobei, wenn er schon so weit ist, ist der eigene Austritt/-schluss eh nicht mehr weit…

    • blue sky

      ein guter Zeuge würde so ein Blog niemals lesen. „Abtrünnigenliteratur“ ist nämlich streng verboten. Das heißt, alle Zeugen, die sich hier aufregen bzw. den Blog lesen haben wohl im Grunde auch Zweifel. Denn die Gesellschaft sagt ausdrücklich, so ist jedenfall noch mein Stand, dass man sich nicht mit Veröffentlichungen von Abtrünnigen beschäftigen soll und sich auch nicht auf solchen Seiten herumstreiten soll.. ^^

  4. Nicole

    Danke für deinen Spitzenblog! Du schreibst so klasse. Ich erkenne mein eigenes Trauma mal wieder sowas von wieder. Im Nachhinein sind die Geschichten über tanzende Schlumpfpuppen, fliegende Haartrockner nach dem Lied „Hotel California“, schwebende Yogaschüler und flüsternde Stimmen aus einem vom Flohmarkt gekauften Kerzenständer ja irgendwie süß und witzig – als Kind und noch lange danach fühlte es sich eher an, als sei ich in einem Roman von Lovecraft gelandet. Unser altes Haus entpuppte sich als Dämonenbrutstätte mit allem Drum und Dran, dagegen war Hogwarts ein Dreck. Nach dem Film „The others“ schlief ich tagelang bei Licht und im Sitzen – da war ich schon 21. Donnie Darko verpasste mir handfeste Halluzinationen. Andere waren mutiger und spielten „Bibel, dreh dich um“. Fazit: keine Religion für zart Besaitete o_O

    • Vielen Dank für das Lob 🙂 Und JA! Hotel California war in unserer Familie natürlich ein Riesenübel. Ich weiß noch, wie ich mir das Lied nach meinem Ausschluss das erste Mal mit zitternden Händen angehört habe – und danach mit Licht eingeschlafen bin. Das „Bibel, dreh dich um“-Spiel kenn ich nicht, erhellst du mich?

      • Der Text von „Hotel California“ handelt ja davon, wie ein müder Reisender bei einem abgelegenen Hotel stoppt und beschließt, dort zu übernachten. Er bekommt sein Zimmer zugewiesen und erkennt nach kurzer Zeit, dass die Hotelbewohner eine eingeschworene Gemeinschaft bilden. Obwohl sie gastfreundlich erscheinen, sind sie Gefangene ihrer Süchte, denen sie bedingungslos nachgehen. Wer das Hotel California einmal betreten hat, kann zwar wieder gehen, es jedoch nie wirklich hinter sich lassen.

        Das passt auffallend zum Kontext auf dieser Seite hier.

  5. Rabea

    Ich hatte ewig den gleichen Alptraum: Das schwrze Etwas, dass im Offenbarungsbuch hinter Jesus mit dem weißen Pferd her ist, wollte bei meiner Oma aus der Kellertür und uns alle verschlingen….Später als Jungendliche hatte ich mal einen so realistischen Traum von einem Dämon, der mich würgt und erst aufhört, wenn ich laut „Jehova“ schreie…So „ermunternd“ waren die Erfahrungen, die auf dem Kongress erzählt wurden für mich als Kind…“Aber bloß nicht Harry Potter gucken!“ 😉

  6. Anfänglich fand ich deine Beiträge nur interessant und dazu noch unterhaltsam geschrieben. Inzwischen, nachdem ich die Kommentare hier verfolge, wird mir auch klar, wie wichtig das ist, was du hier tust, Wieviel ernster das Thema ist.
    Und wieviel Mut dazu gehörte, es zu beginnen.

    Herzliche Grüße

  7. Tousjurs

    Dann kam es mir nur so vor, weil mir alles erst vorgehalten wurde als ich Dienstamtgehilfe war, meine Eltern waren nie wirklich streng oder konsequent außer jetzt, wenn es darum geht den Kontakt abzubrechen.

    Ich hatte als kleines Kind nicht erkannt das auf der Blutbroschüre ein durchsichtiger Mensch abgebildet ist dessen Adern man sehen kann. Ich hab da immer ein Monster gesehen. Auf dem Bild war ja kein Kopf und ich sah den großen Punkt wo das Herz ist als großes Auge. Irgendwann hab ich von diesem Gebilde geträumt wie es mich verfolgt und mir Särge aus Glas baut. Heute kann ich drüber lachen aber damals…
    Ohne Angst vor dem ganzen Dämonenkram und ohne ständig Bilder von Harmagedon und der Offenbarung zu sehen wäre man glaub ich entspannter.
    F***ked for life

    • Fucked for life muss nicht sein. Ich habe mir auch professionelle Hilfe genommen. Es ist ein anstrengender Weg und es ist nicht immer einfach – aber der Weg in die Freiheit lohnt sich.

  8. Sandra

    Vollkommen richtig. Angst war das treibende Element für mich bei den Zeugen. Ich habe zB als Kind geglaubt, dass Fieber bedeutet, der Teufel ist in mir. Auf dem Klo habe ich mich nicht getraut, die Augen zu zu machen, weil da Dämonen wohnen. Als der Wechsel von Kohl zu Schröder kam, dachte ich, dass Schröder ein Dämon ist und die ZJ verbieten wird und wir dann ins KZ kommen. Das Angstprinzip war auch der Grund, weswegen ich dann nicht mehr hin bin. Das ist doch reine Erpressung, wenn dieser Gott will, dass ich genau „spure“ wie er das will und ich dann im Ausgleich „ewiges Leben“=ewigen Gehorsam zum Dank kriege.
    Mittlerweile habe ich eine depressive Angststörung und bin deswegen in psychologischer Behanldung. Danke, ZJ.
    Das mit dem Anstossen und Gesundheit hatte ich vorher noch nie gehört. Faszinierend.

    • Oha, dann war / ist es bei dir noch ein bisschen schlimmer als bei mir. Wobei ich das mit diesem Aberglaube sehr gut nachvollziehen kann. Ich hatte sehr lange sehr stark damit zu kämpfen und noch heute holt es mich manchmal ein. Kennst du das Gefühl, wenn du glaubst, das, was du getan hast, ist für dein eigenes Pech verantwortlich? Falls du dich in deiner Therapie noch nicht damit beschäftigt hast, schau dir mal das „Magische Denken“ an. Das hat mir persönlich sehr geholfen, wird auch noch mal Thema im Blog. http://de.wikipedia.org/wiki/Magisches_Denken

  9. IM

    Hallo geistigkrank,

    erst einmal vielen Dank für Deinen tollen Blog – ich finde sehr spannend und informativ was Du schreibst und ich bin auch sehr angetan von Deiner Gabe Humor mit sehr großem Tiefgang in Deinen Texten zu verbinden.

    Deine Worte über die Angst, ihr Auftreten und die Konsequenzen daraus in diesem Artikel fand ich sehr berührend. Der Prozess die richtige Frage für die individuelle Angst zu finden und sie von etwas Überwältigendem in einen unaufälligen Gast am Tresen zu verwandeln ist ein harter Weg, aber sehr lohnend, wie Du auch schreibst. Danke nochmal für dieses schöne Bild.

  10. Sparlock

    Die Geschichten über Dämonen haben mir als Kind schon Angst gemacht, gerade wenn ich mal abends in den Keller gehen musste oder auch tagsüber, wenn ich mal auf unserem Dachboden war. Ganz besonders erwartete ich Angriffe von Dämonen auf dem Friedhof, auf dem ich mit meinem „weltlichen“ Opa häufiger, war um das Grab meiner Oma zu besuchen. Der Ort war ja voller Götzenbilder (Jesus u. Maria-Statuen) und konnte ja nur gefährlich sein. Mein Opa fand es allerdings nicht so berauschend, dass ich die Heiligenbilder seiner Religion als Götzen bezeichnete, aber das hatte ich ja bei den Zeugen gelernt und die hatten ja schließlich „die Wahrheit“. 😀

    Als Jugendlicher hatte allerdings keine wirklich Angst mehr vor dem ganzen Spuk. Ich hatte keine Probleme mehr damit mich mit Medien zu beschäftigen in denen es um Magie, Totenbeschwörung, Dämonenbeschwörung, Geister und sonstiges ging. Als Kind hätte ich sowas nie gewagt, weil ich daran geglaubt hätte mir unweigerlich Dämonen ins Haus zu holen. Unter dieser Angst leidet mein Vater, der Zeuge ist, bis heute extrem, er glaubt wirklich noch es könnten durch den Konsum von Unterhaltungsmedien (Filme, Bücher, Videospiele, Spielzeug) Dämonen ins Haus kommen.

  11. Ruth / OnMyWay

    Bei mir war die Angst vor Dämonen nicht so intensiv. Ja, die Warnungen hab auch ich mitbekommen. Ich glaube bei mir ist Angst nie so offensichtlich aufgetreten in der Form. Da ist alles unterschwelliger. Meine Ängste liegen mehr im Miteinander der Menschen.

    Was ich witziger Weise aber gar nicht ab kann ist Spannung im Film oder Buch, wenn ich nicht weiß wie etwas ausgeht. Mein jetztiger Partner hält mich dafür auch für merkwürdig, aber wenn mir ein Film oder ein Buch zu spannend wird dann will ich immer erst mal wissen wie es ausgeht. Also lese ich den Krimmi erst mal hinten, oder Wikipedia sei dank ich sehe nach wie der Film ausgeht.
    Dann hab ich da immer noch genug Spannung, wird mir dennoch nicht langweilig, wo für viele andere dann ja der Reiz weg wäre.
    Ich hab mit meinem Therapeuten, ja auch ich mache seit Jahren Therapie, schon mal drüber geredet, und er meinte ich hatte einfach als Kind genug Spannung, sodass ich das jetzt einfach nimmer mag.
    Mir machten die Dämonen jedenfalls keine Angst, denn man konnte sie ja als ZJ gut loswerden. Darauf hab ich mich verlassen.
    Was dennoch davon an unbewussten Ängsten in mir schlummert, die ich vielleicht nur einfach noch nicht zuordnen kann?????

  12. sharina senna

    Hallo. Ich hatte den Bericht über Hassan gelesen, ehemals Zeuge J., der als Kind was die „Dämonen angeht“ regelrecht darauf hin-trainiert (allgm. bei ZJ üblich ist) wurde.. . Ich hatte damals im Jahre 2005 leider den großen Fehler gemacht, „mich auf die ZJ“ einzulassen, in der Annahme, „sie alleine kennen ja die Bibel – dass Wort Gottes“ und lies mich ca. 1 Jahr von ihnen „unterrichten!“ Ich glaubte doch tatsächlich..“in der Bibel also über die ZJ finde ich den richtigen und wahren Gott.“ Eine so derarte dumme Überzeugung meinerseits hatte Jahre danach fatale Folgen für mich gehabt (bin heute noch nicht vollständig „davon geheilt..aber auf dem Wege dahin“), dass ich durch den Unterricht bei den Zeugen Jehovas „Gott, – den Gott der Bibel“ derart so zu fürchten begann, dass es mit gesundem Respekt nichts mehr zu tun hatte, sondern die Angst „vor diesem Gott“ – Gott, so wie ich ihn erfuhr in meiner Kindheit ect vor den ZJ, zu einer Angst-Panik entwickelte, dass jegliches Vertrauen zu einem guten Gott absolut verloren ging – denn die ANGST war von nun an „mein Gott!“ Grauenvoll! Als Kind (mit 7 Jahren) machte ich unbefangen und freigeistig die erste wundervollste Erfahrung mit Gott! Ich wurde mit sechs Jahren zu meiner Oma (v. Jugendamt aus, da billiger als Heimunterbringung…obwohl „meine Oma bevor ich zu ihr musste, meinen Bruder Jahre davor (damals 3 Jahre alt gewesen) derart körperlich und seelisch schwer zugerichtet hatte, ihn krankenhausreif schlug) gebracht, die mich bis zu meinem siebten Lebensjahr grausamst (auch meine ältere Schwester die dort groß wurde) brutal regelmäßig zusammengeschlagen hatte, mich psychisch ebenso derart quälte, dass ich eines Nachts instinktivhalber wie selbstverständlich – zu Gott betete, ihn bat, mich von meiner Oma wegzuholen! Ich kann es bis heute nicht erklären (was auch nicht notwendig ist)…aber ganz gleich was diese kräftige alte Frau (damals etwa knapp an die 60J) mir angetan hatte, „nie verspürte ich eine innere Störung“ „trotz Psychoterror u. brutalste Gewalt wie z.B. wer von uns keinen Griesbrei wollte, dem wurde der heiße Teller solange auf die Arme und dem Körper geschlagen..bis man den nächsten Teller Griesbrei freiwillig aß!“ Irgendwie war mir unbewusst „klar.. instinktivhalber bewusst“, Gott ist stärker als die böse alte Schachtel wie ich sie nannte (natürlich entwickelte ich ungewollten Hass gegen meine Oma, ja, ich hasste sie so sehr, auch „aus Angst vor ihrer Person,“ dass ich ihr wünschte, dass sie sich in ihrem Grabe umdrehe und sich unaufhörlich qäulte dass ich auf sie spucke)! Bevor ich zu meiner Oma gezogen war, wusste ich mit meinen sechs Jahren „medial“ längst, dass dieser Mensch böse ist. Aber als Kind kann man sich weder richtig artikulieren noch beweisen „was man vor dem inneren Auge sieht und somit längst ahnt!“ Von den Erwachsenen wurde ich erst gar nie ernst genommen – „warum auch?“ Was bedeutet schon das Gefühl, die Aussage eines Kindes? Nichts. Ein Kind ist nicht vollmündig und somit „unzurechnungsfähig“ v.d. Erwachsenenwelt selbstverständlich deklassiert..weil Willkür und Absurdität die Geisteskrankheit erwachsener Welten angehört und nicht einem freigeistigen unverdorbenem Kinde. Nachdem ich Gott bat mich von meiner Oma wegzuholen erlebte ich unfassbare sehr schnelle Hilfe! Ich hatte niemandem meine Erlebnisse erzählt, außer Gott! Ich wußte aus Erfahrung, „da man eh schon ein Heimkind war..und ein Heimkind war immer schon von niederer Herkunft, dass lernt man sehr schnell als Kind in einer ignoranten und überheblichen Erwachsenenwelt..“ dass Erwachsene stets zu Erwachsenen halten und „was Kinder halt mal so erzählen…“ wer würde mir schon glauben, trotz der sichtbaren äußeren Verletzungen..es hieß ja oft i.d. Schule (1.Klasse), da ich „wild wie ein Junge sei, hätte ich mir die Verletzungen (ich war am ganzen Körper mit Hämatomen „beseelt“ und Schnittwunden) selbst beim Spielen zugefügt!“ In der Schule war ich selten, mußte meistens meine Verletzungen auskurieren..aber dies viel keinem auf, meine Oma schrieb ja Entschuldigungen. Die schnelle Hilfe Gottes bewegte mich bis heute und war Grundstein „Gott erkannt“ zu haben in Dankbarkeit für immer! Eine „Art – Indianerfrau,“ die mich Nachts aufsuchte.., indem sie kleine Kieselsteinchen an mein Fenster schmiß um mich wach zu kriegen.. mir viel die besondere Schönheit und Rasse, die kernige Gesundheit dieses „Wesens“ auf..so unbeschreiblich schön und rein war sie gewesen! Ich öffnete und sie sprach zu mir: Alexandra habe keine Furcht, in drei Tagen wirst du befreit sein! – Ich bedankte mich und selbstverständlich hinterfragte ich nicht sondern es war einfach so. Tatsächlich in den 3 darauffolgenden Tagen kam die Polizei und das (beschränkte) Jugendamt, holte mich GOTT SEI DANK von diesem bösen Menschen weg und ich durfte wieder in mein geliebtes Waisenhaus, indem ich seit meinem 2.Lebensjahr war – bis zum Beschluss mit 6Jahren, dass ich zu meiner Oma müsste. Ich war sieben Jahre alt..als ich Gott bat mich zu befreien und all das „im Erwachsenenbewusstsein…“ habe ich erst später realisiert! „3Tage…“ – sie waren wahr! Woher wusste diese „Indianerfrau (perfekt in meiner Sprache)“ – wo mein Schlafzimmer gewesen war…wo ich wohne? Ich hatte nie geklagt..nie meine Erlebnisse anderen erzählt..- nur GOTT, ihm habe ich mich als Kind anvertraut! Was mir viel später erst bewusst wurde, „diese Indianerfrau“ diese reine Schönheit mit unfassbarem Sanftmut „der nicht menschlich war“ – die gab es in Wirklichkeit lt. Jugendamt gar nicht! Als ich von dieser „Frau“ erzählte…hielt mich das Jugendamt auch die Nonnen i. Waisenhaus für eine „Träumerin!“ Man forschte nach, aber es ließ sich keine Person von der ich erzählte finden! Als ich später nachfragte, „wie es dann zu der Befreiung“ kam, konnte mir das Jugendamt keine Aussage machen außer der Antwort, – „wir wissen es nicht!“ Ich kapierte es nicht. Das Jugendamt kommt doch nicht „einfach mal so vorbei“ – nach 3 Tagen wie mir von der „Indianerfrau“- NACHTS voraussgesagt wurde – die Erinnerung an mein Gebet zu Gott… – mehr Fakten gab es nicht. Später las ich als Volljährige im Heimbericht keinerlei Erklärung, – wie es zu der plötzlichen Befreiung kam. Sie wurde gar nicht erwähnt außer, dass ich herausgeholt wurde! Nicht aber „weshalb!“ Für mich steht heute fest und ganz gleich „was Unbeteiligte meinen oder meinen könnten,“ – diese INDIANERFRAU, sie war nicht von „dieser Welt!“ Als Kind damals viel mir besonders ihre Schönheit und Reinheit bes. die extreme „unmenschliche“ feine reine Ausstrahlung (man findet soetwas nicht bei „Menschen!“), ihr „unmenschlicher“ SANFTMUT was Menschen nicht rübergeben können, all dies, war göttlich und hatte nichts mit unserer „Menschlichkeit“ zu tun! Alles an ihr war besonders und ganz besonders rein! Als Kind war mir medial bewusst, – dass ist ein Engel und kein MENSCH! Nur mein Verstand versuchte später es „abzuwürgen…“ – angesteckt von der vergifteten Erwachsenenwelt die versuchte mir einzureden, ich hätte all dies nur „geträumt.. .“ Ich habe es erlebt und nur ich kann sagen, dass es so war – wie es geschehen ist! Mein „Verstand“ hatte Gott sei dank verloren und ich behielt mir im Herzen all die schöne Begegnung mit diesem reinen schönen Wesen! Es hat mich geprägt bis heute! Trotz weiterer schöner Begegnungen mit Gott beschloß ich mit dreißig Jahren herum…“mich Gott lehren zu lassen von den Zeugen Jehovas!“ Ein fataler Fehler im nachhinein! Vor einigen Jahren bat ich Gott (leise in Gedanken, da die ZJ mir von Teufel und Dämonen soviel erzählten, dass ich gar nicht mehr wusste „wo versteckt sich gerade einer..hört er zu..usw.“) mit mir persönlich zu reden, ich will mit dir reden sagte ich zu Gott! Längst hatte ich diese Bitte im Alltag vergessen bis zu jener Zeit, als ich eine wundervolle VISION erhielt! Alles erlebte in dieser Vision war von mir wahrhaftig e r l e b t worden! Sie war so hinreißend überwältigend schön…dass ich jedem Menschen Gottes Nähe nur wünschen kann…diese zu erleben! Ich werde nicht viel dazu schreiben, da sie mit Worten unmöglich definierbar erklärt werden kann! Alles geschah original – getreu in meiner Wohnung…in meinem gesamten Wohnumfeld! > Ich erlebte meinen eigenen Ausgang aus meinem Körper heraus…sah den leiblichen schlafen und jede Bewegung meinerseits war mir selbstverständlich bewusst, dass sie geführt wurde und alles fühlte sich „normal“ an außer, dass Raum u. Zeit unbedeutend waren, also unnötig, da es dieses nicht gab. Mein Bewusstsein war in Allem vollkommen klar, nichts war beängstigend ganz im Gegenteil, alles war von großer Herzlichkeit, Sanftmut und einer Liebe..die wir nicht einmal v.d. Tier- od. Mutter..od. Elternliebe her keinnen, nein, – diese LIEBE war eine ausnahmslose reine heilige Liebe, von der sich kein menschl. Wesen mehr trennen möchte!!! Alles Empfinden war urplötzlich an die Urherkunft geknüpft und selbstverständlich normal!!! Als Gott zu mir sprach klang es nicht „science fiction“ mäßig, nein!!! Sondern seine Worte „hörte ich über mein Inneres in der Herzgegend genau gesagt „im Herzen!!!“ So wie man die Menschen über das Ohr hört, so „hörte ich Gott reden“ nur im Unterschied zum Gehör, vernahm ich diese Worte über mein Herz!!! Unbeschreiblich herrlich unfassbar schön!!! Dann zeigte er mir vom Himmel kommend „Kometenfeuer!“ Ich sah hier alles im originalem Zustand meiner Straße und Wohngegend! Dann folgte ich ihm etwas weiter denn er wollte mir andere Gebiete der Erde zeigen, die er ebenso durch das Feuer vernichten wird! Es war nicht der gesamte Erdball!!! Nur gewisse Teile der Erde! Ich durfte die unglaubliche SCHNELLIGKEIT erleben, bzw. die LEICHTIGKEIT, wie einfach es für den Schöpfer ist…alles durch seinen Willen so zu bewegen, wie er es für richtig hält! Der Mensch hat nur eine „geliehene“ eingeschränkte Macht! Die GOTTES MACHT ist kein Vergleich zur menschlichen! Der Mensch ist nichts..eben nur Windhauch, wenn es tatsächlich „um Macht“ geht! Menschen bilden sich ein „Macht“ zu besitzen..ja, untereinander sowie das Zerstören vom Leben allgemein macht sie zu überheblichen „Machthabern!“ Aber in Wirklichkeit wird ihm eines Tages seine Grenze gezeigt werden und die ganze Menschheit wird erkennen müssen, dass nicht sie die Allmacht besitzt, sondern der Allmächtige! Ich sah das „Harmagedon“ nicht als gesamt Weltzerstörung sondern als Teil der Ordnung der Wiederherstellung, was bedeutet, – dass Böse wird tatsächlich sein Ende empfangen und damit ist es notwendig, dass Gott einschreitet! Der Mensch alleine wird niemals von sich aus in der Lage sein, dass Unheil, – dem Bösen ein Ende zu setzen, unmöglich! Es liegt alleine in der MACHT Gottes! Während meiner Vision dem Gesamterlebnis gab es nichts aber auch gar nichts – zu fürchten! Ganz im Gegenteil!!! Alles war mir so gezeigt worden, dass Furcht und Ängste nichts mit Gott dem Allmächtigen wie ihn Religionen, Kirchen immer darstellen – zu tun hatte! Menschen muß man fürchten! Niemals aber Gott!!! Als die Vision zuende ging…dass war das schönste, durfte ich in einer unfassbaren LIEBE miterleben, wie er mich sanftmütig ja, wie ein Vater der seinen Säugling zu Bett bringt…ganz liebevoll und zart „ins Bett“ zurücklegte – also „in meinem schlafenden Körper“ zurück brachte.! Langsam „trennte“ Gott diese Liebeskraft von mir weg…und währendessen zeigte er mir, dass ich Vertrauen haben soll…weil es bei ihm keine Trauer gibt! Ich durfte erkennen, dass urplötzlich alle „menschlich selbstgemachten Sorgen oder von Anderen zugefügt,“ bei IHM Heilung verspricht! Ich sah es nicht nur sondern fühlte eindeutig alles ganz genau jedes Detail war so von Liebe ernährt, dass mein Bewusstsein – ihn erkennen durfte! Anschließend „wie ein Umschalter“ durfte ich ins Traumgeschehen eintauchen, die Vision war zuende und mir wurde gezeigt, dass ich jetzt träume! Im Traum dann sah ich den Ältesten von den Zeugen Jehovas und seiner Tochter..diese beiden wollten ihre Beine bewegen also auf mich zugehen! Während ich weiterging, konnten sie nicht „weitergehen!“ Sie blieben steif und ihre Beine bewegten sich nicht vom Boden..wie starr blickten sie mir hinterher und verstanden nicht, dass sie nicht weiterlaufen können. Ich sah mich mehrmals nach ihnen um, aber sie standen immer noch mit einem getrübten Blick..mit Beinen, die sich nicht fortbewegen konnten. Sie wollten ja gehen…“auf mich zugehen,“ aber sie konnten nicht gehen! Ich lief langsam weiter mit der Bibel in der Hand und sagte zu mir selbst – „die Bibel hat doch recht“ (damit meinte ich Harmagedon bzw. das Einschreiten Gottes, woran ich nie glaubte!) Tatsächlich wurde der damalige Kontakt zu dem Ältesten der ZJ und seiner Tochter und den Gesamtzeugen J. abgebrochen! Und erst dann war mir bewusst, „warum diese im Traum“ nicht auf mich zugehen konnten, obwohl sie dies ja wollten! Ich erzählte einmal dem Ältesten (bevor ich den Kontakt abbrach) während einer Bibelstunde, dass ich eine Vision von Gott hatte, nachdem ich Gott bat, mit mir zu sprechen. Und ich erzählte auch dem Ältesten, dass ich extra wg. dem Teufel Gott in Gedanken also leise in Gedanken Gott von Herzen bat, mit mir zu sprechen! Der Älteste der ZJ hatte nur einen Satz und Ablachen für mich übrig nämlich:“Gott würde mir niemals eine Vision schicken und Gott würde,.. „also Jehova“..mit mir niemals persönlich sprechen, da ich keine Auserwählte und keine ZJ bin! Natürlich hatte dieser Älteste alle meine Erzählungen bzw. Erlebnisse mit Gott ins lächerliche gezogen und arrogant dem Teufel zugesprochen! Er behauptete, alles „medial von mir gefühlte..alle Erlebnisse mit „Gott“ war in Wahrheit der Teufel und nicht Gott, ich sei getäuscht worden usw., dass Böse ist mit mir und nicht Gott! Ich war damals derart „beeinflussbar“ dass selbst zu Besuch in Italien die ZJ die ich durch Bekannte kennenlernte – die zwar nicht derart arrogant gegenüber meiner Vision und meinem Gotteserleben traten jedoch meinten, „wenn Gott nicht Jehova zu mir sagte, müsse ich acht geben, dass meine Erlebnisse stattdessen vom Teufel sind!“ Das bedeutet, ich hatte plötzlich nur noch Zweifel nur noch Ängst über der Angst noch mehr Ängste über die Ängste, dass ich das ganze Bibelstudium beendete, weil der „JEHOVA- Gott“… der „Bibel- Gott“ den ich ohnehin eh nie verstand, die vielen Widersprüche die sich die Zeugen drehen und wenden wie sie es brauchen und auch „gelehrt“ bekommen…wie sie über mich urteilten obwohl sie mich persönlich nie negativ erlebt hatten, „nicht allmächtig sind in mein Herz zu blicken“ und trotzdem „wissen, – wer mit mir ist…“ einfach nur abscheulich was ich in dieser Zeit mit solchen geisteskranken Fundamentalisten alles erleben musste und „ich dummerweise aus angst – unbewusst“ vieles annahm, dass ich danach zum seelischen Krüppel wurde und Gott mehr verachtete, als Gott zu lieben als jenes Geiswesen, was er ist – nämlich reine Liebe! Alle meine Erlebnisse mit Gott, all das Wunderbare stellte ich in Frage, fürchtete mich nur noch vor ihm, verurteilte Gott, wie er mit Menschen spielt, „mal ist`s die gegebene Macht der Dämonen, des Teufels..mal soll es wiederum Gott sein usw.“ – letztlich bin ich derart verwirrt, geprägt von der Bibel die nur eines in mir bewirkte – ANGST. Immer weiter entfernte ich mich von Gott, denn „so einen Gott,“ wie ihn die Bibel beschreibt mit Mordaufträge, Straf-Erziehung, Rache, Zorn, Tieropfer, Gott verwirrt, Gott schickt den falschen Glauben zur Strafe usw., – so einen kannte ich nicht und so einen brutalen Gott wie ihn mir ebenso (nicht nur die Bibel) die Zeugen J. bestätigten..“einmal ist`s der liebe allmächtige Gott..einmal ist der strafende Gott..der Gott, der den schwachen Menschen ausliefert an Dämonen wenn man Gott nicht gehorcht usw., – will ich nicht und brauche ich auch nicht! Seit dem Bibelstudium mit den ZJ, habe ich ein gestörtes Verhältnis trotz meiner wundervollen und glücklichen Erlebnisse mit Gott, da im unterbewussten immer noch eine Seite festhält..“was wäre wenn doch..die Zeugen J. recht behalten..“ – ein krankhafter Gehirnschiß hat alle guten Erfahrungen mit Gott teilw. verworfen und die Angst vor dem mächtigen Teufel nahm Platz und dominierte mich seither (es sind bereits 8 Jahre vergangen) so, als „gäbe es keine Liebe, – keinen wahrhaftigen Gott,..nur Täuschung durch die Macht des Satans.“ Eine totalitäre Gehirnwäsche deren Absichten was die ganze Bibelerklärung betrifft seitens der Zeugen Jehovas beinhaltet..“den Anderen schwach werden zu lassen..damit Älteste sowie die Organisation Macht über dich üben kann…,“ eine schizoaffektive Störung hervorzurufen, damit Menschen dieser Organisation gebückt und demütig dienen.. ihnen permanente Angst einschüren ins Gehirn scheißen.. anstatt die Menschen Gott nahe zu bringen beabsichtigen sie eine „geisteskranke Wesensveränderung“ schaffen Abhängigkeit…um selbst Macht zu demonstrieren, was am besten gelingt über – den SATAN. Ich bin ja dem „wahrhaftigen Teufel od. Satan“ wie man ihn auch nennen mag selbst schon begegnet. Aber diese Begegnung hatte überhaupt nichts mit irgendeiner Form von „ANGST- Panik ect“ zu tun, sondern, mir war bewusst „obwohl ich damals die Bibel noch nicht kannte was ihre Geschichte anginge,“ – dass der sog. „SATAN“ ein ANKLÄGER ist und nicht wie in der Bibel behauptet bzw. von vielen Religionen wie ZJ, Kirche…ein selbständiger böser mächtiger Dämon, der eigenständig die Menschen hier auf Erden fertig zu machen versucht und er der Satan für das Böse hier Hauptverursacher ist…“ alles Quatsch und tiefsinniger Schwachsinn! Religionen manipulieren, dass ist ihr Haupt“ernährungssitz,“ – Menschen in Angst unter zu bringen..so werden sie unsicher, verlieren ihr Selbstbewusstsein und werden zu Vollhorst um-er-zogen.., freigeistiges Denken dichtet man einfach dem Teufel und seinen Fähigkeiten zu…, – den Zeugen J. gefalle nichts mehr, als „geistig Tote“ – „seelische Krüppel“ zu schaffen.. erst „dann,“ ist man ihnen und ihrem Jehova soviel wert, dass man dem einzigen angeblichen Heilsvolk und ihrem selbsternannten Gott Jehove (rein Sprachwissenschaftlich gibt es diesen Namen nicht einmal! Selbst später bestätigte ein anderer Ältester der Zeugen, dass es diesen Namen nicht gibt, sondern eine Erfinding der Organisation sei) folgen und trauen darf! Geistig bewusst ist es mir längst, was und wieviel Mist ja kranker gefährlicher Mist ich mir „aufladen ließe“ durch diese gefährliche Sekte der ZJ! Seelisch stecke ich teilweise noch fest…es braucht Zeit… und ich bete und wünsche mir von Herzen dass ich meinen GOTT V A T E R, den, wie ich ihn als Kind und junger Mensch erlebt und kennengerlernt hatte, – von ganzen Herzen zurück bekomme, dahin wieder mich mit IHM zuhause fühlen darf, dort, wo ich einst war – auch ohne Religionen – und ganz ohne Bibel! Seit meinem Bibelstudium mit den Zeugen und dem Wissen der kath.Kirche, den evang. Schwesterparteien, verachte ich jede und ich meine jede Religion! Weil Religion eine Idee des Menschen ist und mit dem wahren Schöpfer nichts zu tun hat! Jeder empfängt den wahren Geist die wahre Liebe Gottes individuell in sich und in der Natur, dazu bedarf es keines Buches! Und genau darum, vernichtete ich alle Bibeln und was mit Religionen zu tun hat – aus meinem Hause! Religionsstifter sind Fanatiker, die niemals erlauben – das einzelne Individium – in sich – wahr-zu-nehmen, sondern ihre Sichtweise und ihre Bedingungen anknüpfen an dessen, was Gott der Wahre so einzigartig werden ließe – nämlich das LEBEN – das GESAMTE – OB PFLANZE – OB TIERE – OB MENSCH; – ALLES LEBENDIGE IST ES WERT ZU LIEBEN ZU ACHTEN ZU UNTERSTÜTZEN – ausgenommen die zerfressenen Machthaber die mit welchem Recht auch immer andere Lebewesen einordnen, kategorisch ihren „Wert“ versetzen um dann “ > den STEIN zu werfen < wovon Jesus sagte: Wer von euch ohne Sünde sei, der werfe den Ersten." Ich verstehe unter "Sünde" auch nicht wortwörtlich SÜNDE, sondern Bildsprachlich – wir sind nicht vollkommen in uns und von daher nicht im Recht, Andere zu verurteilen! Aber ich nehme mir das Recht heraus, – das getane Übel zu verabscheuen, dass, was der Großteil der Menschheit schon dem LEBEN dem heiligen Leben von Gott gegeben – antat und immer antun wird, bis Gott dieses böse System von Menschen erschaffen beendet, – darin liegt Logik und dahin, wird es enden. Denn das Böse ist feige und wir niemals siegen! Niemals! Die Kirche hat die Bibel verfälscht! Darin sind sich viele einig, die nicht "blauäugig" die Bibel lesen! Wenig wahrhaftige Liebe lässt sich darin finden und zumeist nur Gemetzel, Erbsünde, Strafe..Zorn und "wehe wenn du…," Drohungen ect., was viele davon abhält, an sie zu glauben und von daher, auch keinem g ü t i g e n Gott glauben schenken bzw. vertrauen können. Ich verstehe alle Zweifler! Denn ich habe die geistige und seelische "Hölle" durch Religionen erfahren durch "Menschen, die angeblich an einen lieben Gott glauben, den sie angeblich ja sooo lieben…" und niemals durch einen GOTT oder selbständigen Teufel mit seinen Dämonen, die ohnehin über den Menschen Macht besitzen und uns glaubwürdig in Angst fleißig prädigen, – "mit welcher Macht wir überhaupt zu kämpfen haben"….dessen menschl. Geistes unfähig angeblich sei, diese böse Macht zu erkennen, indem wir "die Menschen" sie unterschätzen..in der Absicht seitens der Religionen, uns "dieser bösen scheiß unnützen Macht" zu unterwerfen, indem wir alle es mit der Angst zu tun bekommen, wir der Religionsgemeinschaft glauben, wir "schadenfeinig glauben" in der Hoffnung, dass Gott der angebliche also "ihr Gott" aus den Religionen, der angebliche ach so Liebe Vater v. Himmel uns ja nicht verwirft, – ab in die schwarze Hölle! – Das SCHWARZE…die HÖLLE, dass ist der Mensch allein..der WIDERSACHER, dass ist der Mensch allein…das BÖSE, die LÜGE, ja, all dies, ist der Mensch in sich – weitergegeben von Erziehung her in die Unbilden "ihrer verkorxten Erziehung- Zeit" – Prägung heißt man dies…Prägung, die ganze Völker vernichten…ob körperlich ob seelisch, was spielt es für ein Rolle, gehören doch beides zueinander… nicht zu vergessen unseren Geist…alles, ist voneinander abhängig solange wir Fleisch sind und alles gehört zueinander! Trennen, tun nur die <Menschen, sie, und ihre verdammten Behauptungen…sie, und ihre verlogene Doppelmoral…wie z.B. "ich liebe meinen Hund..ich liebe die Tiere..streichel mein Hündchen…mein Kätzchen…aber das Nutztier," – was ist es schon wert…mundet es fein in meinem Maul…denn Gott liebt die Menschen ach so sehr, dass lande alles tierisches Fleisch und Gut in meinem Magen, der Darm mags vergüllen…es mag riechen faul…, doch davor ward das Gewürz, dass liebliche…darum ist alles was nicht von uns persönlich eingeladen Zuhaus das "geliebte Tierchen"… so gar nichts wert, – als einfach nur abgeschlachtet zu werden..gerade mal gut genug skrupellos für unseren Gaumenschmaus ausgenützt missbraucht und jedweder gerechten Arthaltung zu werden, – der Hunger hats verlangt, die Sättigung dankt`s…!" Bleibt die Frage: Wenn GOTT gewollt hätte, dass Tiere zum essen für die Menschheit lebendig unter uns l e b e n… warum gab er ihnen den Tieren also dann die Fähigkeit zu leiden??? Ich brauche kein Buch um an Gott zu glauben um Gott zu lieben…auch brauche ich keine Meinun g um an Gott persönlich heranzukommen…weder eine Religion noch eine andere Macht kann Gott den Wahren – je besiegen! Letztlich besiegt sich der Einzelne selbst…spätestens in seinem eigenen Sterbebett. Ich hoffe, dass die Zeugen Jehovas samt allen anderen Religionen einhalt geboten wird, denn am schlimmsten ist es, – wenn Kinder von diesen gefährlichen Sektenmachenschafften betroffen werden! Am Ende landet der Mensch in seinem eigens geschaffenem Ende – weil er vergißt, – dass ihm die Allmacht nicht gehört. Gratulation allen, die ihre Religion – ihr Gefängnis ohne Gitter verlassen haben um – < Mensch zu werden < nicht begrenzt und ohne Angst…nicht verfallen der Überheblichkeit…der Absurdität "der Mensch sei fähig anderen Gott beizubringen.." eine Lüge, weil Gottes Reich in uns ist..nicht in prachtvollen Gebäuden aus Holz und Stein und nicht im Munde fanatischer Religionsvertreter! Gott, gibt es umsonst. Wir müssen Mut finden…um uns zu finden…dann, findet man auch Gott…auch, wenn der Lebensweg schwere Steine dazwischen wirft…einmal, müssen sie weichen, wenn wir den Mut haben…drüber zu gehen…um zu uns zu stehen. Gott will selbstbewusste Menschen und keine ängstlich in sich gebückten Krüppel die "Krankhaften,"… wie sollen diese je gesundes lehren, weitergeben was zur Ordnung des wahren Schöpfers führt und nicht hinaus – in die "Menschliche"- in die ihrer aufgebauten Lügen? Wer reinen Hezens sucht..wird Gott finden, denn "da," – ist er längst was wir brauchen ist Selbstvertrauen erst dann, kann ich wieder "zuück" in meinen Kinderglauben – um wahr Gott zu vertrauen.

    • Liebefels

      Hallo, Du wolltest nicht viel zu deiner wundervollen VISION schreiben, aber das, was du dann schreibst, ist faszinierend (und zum Teil natürlich auch erschreckend. Aber die Wahrheit ist nun einmal kein Honigschlecken).
      Es wäre schön, wenn du doch ein wenig mehr davon berichten könntest.
      Wie erlebtest du das Kometenfeuer, das vom Himmel kommt? Wie soll ich mir das vorstellen?
      Welche Gebiete der Erde werden durch das Feuer vernichtet und welche nicht?
      Vielen Dank.

  13. Tinkerbell

    Geil, „Chris de Burg bittet alle Zeugen Jehovas den Konzertsaal zu verlassen…“ 😀 Ich kenne solche Geschichten auch von Genesis die ja angeblich vor jedem Konzert den Teufel anbeten.

    Mein weltlicher Onkel hatte immer Mitleid mit uns Kindern, wir durften nur Schlager (wo die Texte ja auch manchmal eindeutig unter die Gürtellinie gehen) und Eros Ramazotti hören. Eines Tages kam er mit einer VHS an „Waynes Wolrd“. Ich werd s nie vergessen, an diesem Tag war eine Freundin meiner Mom zu Besuch, auch eine Zeugin. Meine Mom war skeptisch, aber erlaubte es dann nach einigem hin und her, wollte aber mitschauen, damit sie auch gleich einschreiten kann falls der Film zu satanisch wird. Wir schauten alle den Film. Wayne und Gath gehen zu einem Alice Cooper Konzert und an genau der Stelle als Alice Cooper ins Bild kam gab die VHS (aus der Videothek schon ca. 200 mal ausgeliehen, VHS Player 100 Jahre alt) ihren Geist auf. Mein Onkel spulte hin und her, nix zu machen. Also das war der eindeutige Beweis! Alice Cooper ist so satanisch, dass die VHS kaputt geht. Mein armer Onkel. Ein paar Wochen später lief die Muppet Show im TV, durfte ich immer gucken. Ich war allein zuhause. Ehrengast war in dieser Folge: Alice Cooper. Was passierte? Stromausfall in unserer Straße. Also dieser Alice Cooper! Ich fand das mit den Dämonen zwar immer ein wenig übertrieben, aber da bekam ich Muffensausen. Ich hab gedacht, ich wäre an dem Stromausfall schuld, weil ich mir sowas angeschaut hab… Hab s meiner Mom dann gebeichtet, da kam nur: „Siehste, das passiert, wenn man sich mit dem Teufel einlässt.“ Ja danke.

    Irgendwann suchte ich irgendetwas im Keller. Ich fand die alte Plattensammlung meiner Mom aus ihrer Zeit vor den Zeugen. Eigentlich harmlose Sachen Abba und so. Aber darunter fast alle Alben von Alice Cooper! Die hatte sie vergessen wegzuschmeißen als sie zu den Zeugen konvertierte. Wir haben die ganze Zeit in einem Haus gewohnt wo Alice Cooper im Keller rumspukt und nix is passiert. Als ich meine Mom darauf ansprach gab sie zu, dass sie in ihrer Jugend ein riesen Alice Cooper Fan war. Ich habe sie gefragt warum Satan ihr nie was getan hat. Kam als Antwort, dass er als sie noch ein Weltmensch war kein Interesse an ihr hatte. Aha! Danach gingen wir in den Keller und vernichteten die Alice Cooper Plattensammlung. Es genügte nicht die Platten einfach nur in die Tonne zu kloppen sondern wir mussten sie richtig kaputt hauen. Ich kam mir so blöd vor.

    In der Schule schauten wir mal eine Doku über die Nazis, wie sie Bücher und allerlei Zeugs von Leuten die anders dachten verbrannten. Mir kam da ganz spontan diese Alice Cooper- Vernichtungsaktion in den Sinn. Das gab mir zu denken. Dämonen waren für mich gestorben. Aber trotzdem, ich war schon auf diversen Konzerten Rammstein, Marylin Manson, Sodom usw. (I♥ Heavy Metal Music, hehe) ich hab s überlebt, aber den Exorzist kann ich bis heute nicht gucken. Schon bei der Treppenszene musste ich mich im Bad übergeben und habe 3 Wochen nur am Tag geschlafen. Poltergeist geht auch nicht. Im Moment bin ich erst im Freddy Krüger Level 😉 Waynes World geht aber 🙂

    Übrigens, vielen Dank für den Blog, leider erst jetzt entdeckt wo ich s Buch schon gelesen hab. Meine Geschichte ist zwar ein wenig anders, ich hab s auch nur zum ungetauften Verkündiger geschafft. Aber viele Zeilen hätten auch von mir sein können. Es ist schön zu wissen, dass es Leute gibt die ähnliches erlebt haben, man fühlt sich so verstanden 🙂

  14. Anna

    Es gibt dämonn ich bin erst 12 und ich kann sie sehen und mit Ihnen sprechen nicht alle sind böse aber ich kenne einen der heißt Aiden und der ist immer bei mir😞

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