Darth Vader vs. Captain Kirk

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In unserer VersammlungG gab es einen Bruder, der sich großer Beliebtheit bei uns Kindern erfreute. Nach den ZusammenkünftenG scharten wir uns um ihn und beobachteten fasziniert, wie er Bilder zeichnete. Egal, was wir uns wünschten, er zeichnete es uns. Außerdem hatte er die größte Videocassetten-Sammlung, die ich je gesehen hatte. Chuck Norris, Michael Dudikoff, Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger, Silvester Stallone, Dolph Lundgren, Jean-Claude Van Damme – die Helden der 80er und 90er hatten einen festen Wohnsitz in seinem Zuhause. Wenn wir einen bestimmten Film haben wollten, er konnte ihn besorgen, natürlich heimlich, ohne, dass unsere Eltern etwas erfuhren. Das gleiche galt für Musik. Die geliebte Kassette, auf der „The final Countdown“ von Europe drauf war, die hatte ich von ihm. Irgendwann war er nicht mehr in unserer Versammlung. Bei den Eltern und bei den ÄltestenG war er nicht ganz so beliebt. Ich weiß bis heute nicht, was eigentlich aus ihm geworden ist.

In einer Vertretungsstunde an meiner Schule schob meine Lehrerin einen Fernseher samt Videorecorder in den Klassenraum und zeigte uns den Kassenerfolg des vergangenen Jahres, „Der bewegte Mann“. Als meine Eltern davon erfuhren, beschwerten sie sich erbost bei meiner Klassenlehrerin, weil ihr Sohn homosexueller Propaganda ausgesetzt worden war. Sie waren übrigens nicht die einzigen Eltern, die sich beschwerten. Es waren die 90er in der deutschen Provinz.

Das sagenumwobene ÄltestenbuchG der Zeugen Jehovas zählt auch in der aktualisierten Ausgabe von 2010 zahlreiche Missetaten auf, die absolute No-Gos sind und die Bildung eines Rechtskomitees erfordern. Dazu zählen Trunkenheit, Totschlag, den natürlichen sowie den widernatürlichen unsittlichen Gebrauch der Genitalien in unzüchtiger Absicht, Bluttransfusionen, das Begehen von Feiertagen der falschen Religion, extreme Unsauberkeit, Tabakmissbrauch, Umgang mit einem Ausgeschlossenen, mit dem man nicht verwandt ist, etc.

Alles andere ist die Entscheidung eines jeden Einzelnen. Die Zeugen Jehovas nennen diesen persönlichen Ermessensspielraum das „biblisch geschulte Gewissen“. Dieses Gewissen kommt immer dann zum Tragen, wenn es sich beim Sachverhalt um eine Grauzone handelt. Bei den Zeugen Jehovas gibt es unzählige Grauzonen. Die vermutlich größte ist die Frage, wie man seine Freizeit gestalten darf. Die Frage, welche Filme man schauen, welche Musik man hören und welche Hobbies man haben darf, ist Inhalt endloser Diskussionen.

Es gibt keinen offiziellen Index. Die Leitende KörperschaftG schreibt niemandem vor, welche Filme man schauen, welche Musik man hören und welche Hobbies man haben darf. Das müssen sie auch nicht, weil der durchschnittliche Zeuge Jehovas entsprechend konditioniert ist. Diese Konditionierung nennt man das „biblisch geschulte Gewissen“. Als ZJ weiß man, was geht und was nicht. Geschult wird das persönliche Gewissen von der Leitenden Körperschaft, die es selten an dann doch recht eindeutigen Zweideutigkeiten mangeln lässt.

In der Bibel wird uns nicht ausdrücklich untersagt, Filme oder Sendungen anzusehen, in denen brutale Gewalt oder Unmoral gezeigt wird. Aber brauchen wir dafür wirklich eigens ein Verbot? Wir wissen auch so, wie Jehova darüber denkt, denn in seinem Wort heißt es klipp und klar: „Jeden, der Gewalttat liebt, hasst SEINE [Jehovas] Seele gewiss“ (Psalm 11:5). Und: „Gott wird Hurer und Ehebrecher richten“ (Hebräer 13:4). Wenn wir uns über diese Worte Gedanken machen, wird uns deutlich bewusst, „was der Wille Jehovas ist“. Deshalb kommt es für uns gar nicht infrage, Filme anzuschauen, in denen plastisch dargestellt wird, was Gott hasst. Und wir wissen: Jehova freut sich, wenn wir uns von dem Morast der Unmoral fernhalten, den uns die Welt als harmlose Unterhaltung verkaufen will.

– Bewahrt euch in Gottes Liebe, Wachtturm-Gesellschaft, Seite 9

Denk nicht, es würde keine große Rolle spielen, was für Spielfilme oder Fernsehsendungen du dir anschaust. Warum ist das nicht egal? Weil die Wahl der Unterhaltung ein Fenster zu deinem Herzen ist. Man erkennt daran, welche Werte dir wichtig sind (Lukas 6:45). Deine Wahl verrät viel darüber, was für Freunde du dir wünschst und was für eine Sprache oder Moral du tolerierst. Sei also wählerisch!

– Fragen junger Leute – Praktische Antworten, Band 2, Wachtturm-Gesellschaft, Seite 269

Wählerisch sein zu sollen, bedeutet ja auch, dass man eine Wahl hat. Das ist gut. Wer jetzt also als junger Zeuge Jehovas dachte: „Mensch, ist ja halb so schlimm, ist ja relativ entspannt, das Ganze, solange mein Gewissen das erlaubt, ist alles paletti“, nun, der sah sich dann mit dieser Belehrung konfrontiert:

Vor allem müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass wir uns nicht immer auf unser Gewissen verlassen können. (…) Wenn wir also bei einer bestimmten Art der Unterhaltung kein schlechtes Gewissen haben, ist das nicht unbedingt eine Garantie dafür, dass wir richtig handeln. Sicher führen kann uns nur ein durch Gottes Wort richtig geschultes Gewissen.

– Wachtturm, 15. Februar 2004, Seiten 19-20

Das sind sehr gute Beispiele für die eigenartige Rhetorik der Zeugen Jehovas. Ich nenne sie den vereinnahmenden Imperativ. Das „wir“ gewinnt. Die Leitende Körperschaft muss gar nicht alles bis ins kleinste Detail festlegen – der gute Zeuge Jehovas weiß, was Gott (lies: die Leitende Körperschaft) von ihm erwartet. Der Diplompsychologe Manfred Neumann sagt dazu:

Das Perfide an dieser Vorgehensweise ist, daß (…) nicht direkt gesagt wird, wie er sich verhalten soll… Das Stichwort „biblisch geschultes Gewissen“ ist ein Codewort für die Regeln der Gruppe. Auf diese Weise vermeidet sie es, das gewünschte Handlungsmuster zu benennen, vielmehr überläßt sie dies dem Einsteiger selber. So bekommt er das Gefühl, selbstverantwortlich zu handeln, und die Gruppe kann im Konfliktfall immer sagen, sie habe ein derartiges Handeln nicht gemeint und nicht gefordert.

Dieses vorgetäuschte selbstverantwortliche Handeln ist nicht immer einfach. Im Erwachet stand einmal etwas über die New Age-Bewegung. Neben der Behauptung, mit New Age hole man sich Dämonen ins Haus, lieferte die Zeitschrifte noch eine Liste der wichtigsten Merkmale, an denen man New-Age-ifizierte Dinge erkennen konnte. Und so wurde aus einem Video-Nachmittag mit einer befreundeten Zeugen Jehovas-Familie kein Video-Nachmittag mit einer befreundeten Zeugen Jehovas-Familie, weil nach Ansicht meiner Eltern der Disney Film Hook ein New Age-Propagandastreifen war. Der Film Perfect World löste in unserer Versammlung hitzige Debatten aus. Die einen meinten, man dürfe ihn nicht sehen, weil er die Zeugen Jehovas in einem schlechten Licht darstelle. Ebendrum müsse man ihn sehen, meinten die anderen, um im Predigtdienst entsprechend reagieren zu können.

Natürlich gibt es Bands oder Filme, bei denen keinerlei Zweifel bestehen, das sie für Zeugen Jehovas nicht geeignet sind. Diese schaffen es dann sogar auch mal in die Publikationen der Wachtturm-Gesellschaft, sei es durch die eindeutige Beschreibung von Szenen oder Songtexten, oder gar durch eine namentliche Erwähnung. Basic Instinct und Harry Potter sind sehr prominente Beispiele. Dann wird vermieden, was das Zeug hält. Zuletzt erlebte der Film Krabat dank der Zeugen Jehovas eine mediale Renaissance1.

Ansonsten ist natürlich alles Gewissenssache. Das Problem daran ist, dass man als junger Zeuge Jehovas nie so wirklich wusste, woran man war. Dieses Rumgeeiere führte dazu, dass man, wenn man nicht aufpasste, innerhalb seiner Versammlung blitzschnell wahlweise als unerträglicher Eiferer und Spießer oder als Schlechte GesellschaftG gebrandmarkt war, weil das persönliche Gewissen mit dem der anderen kollidierte. Grauzonen habe ich bei den Zeugen Jehovas immer als sehr relativ erlebt. Es gab ein spürbares globales Gewissen, was den Einzelnen im Streitfall zur kollektiven Verfügungsmasse machte. Da konnte man gar nicht so schnell gucken wie man einen Hirtenbesuch an der Backe hatte.

Aber natürlich reizten wir Zeugen-Jehovas-Jugendlichen den uns gebotenen Spielraum so weit wie möglich aus. Wir lernten, die Grenzen unserer christlich geschulten Gewissen mit jedem Film, jedem Album neu auszuloten. Man entwickelte ein Gespür dafür, mit welchem Ältesten oder Bruder oder Schwester man über diesen Film sprechen oder jenen Film nicht sprechen durfte. Irgendwann wusste man, in welchen Gruppenkonstellationen man worüber reden konnte; mit wem es besser war, den eifrigen ZJ heraushängen zu lassen und wann man so sein konnte, wie man wirklich wollte.

Trotzdem kam es immer wieder zu völlig absurden Diskussionen wie dieser:

„Schaust du auch Star Trek?“, fragte der Bruder mich, als wir im Predigtdienst waren.

„Ich bin mehr so der Star Wars-Typ“, antwortete ich.

„Star Wars? Das ist dämonisch.“

„Quatsch.“

„Doch, doch. Die können doch zaubern. Mit der Macht. Dinge bewegen und so.“

„Star Wars ist ein Science Fiction-Märchen, das darf man nicht so ernst nehmen. Du hast doch als Kind auch Grimms Märchen gelesen.“

„Nee, durfte ich nicht. Das ist auch dämonisch.“

„Quatsch. Meine Eltern haben mir selber ein Buch der Gebrüder Grimm geschenkt. Mein Vater ist Ältester, der wird mir wohl nichts dämonisches schenken. Er findet Star Wars auch ok.“

„Hm.“

„Außerdem, bei Star Trek und so, da gibt’s auch so Monster und Aliens. Könnte auch dämonisch sein.“

„Nee! Star Trek ist hochwissenschaftlich. Der Warpantrieb zum Beispiel ist unwahrscheinlich aber nicht unmöglich. Ganz anders als die Macht. Das habe ich nachgelesen.“

„Wo hast du das bitte nachgelesen?“

„In der P.M.“

Und so weiter und so fort. Solche Unterhaltungen gab es ständig.

Ein bisschen ist das natürlich auch George Lucas‘ Schuld. Wäre er schon damals mit der Wahrheit über die Macht und die Midi-Chlorianer2 rausgerückt, dass die Macht letztendlich eine Art chemische Reaktion ist, wäre mir so manche Diskussion erspart geblieben.

ANHANG:
1) Die Zeugen Jehovas und der Film Krabat (weiter im Text)
2) Die Macht und die Midi-Chlorianer

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11 Gedanken zu “Darth Vader vs. Captain Kirk

  1. Gewissermaßen wird also bereits früh die Rhetorik geschult, da es nur darum geht, eine möglichst zeugentaugliche Begründung zu finden, warum ein Film anschaubar ist?

    Etwa: „Also bei genaier Betrachtung handelt es sich bei Blair Witch Project gar nicht um einen Hexenfilm sondern um drei verwirrte Jugendliche, die sich in ihren Aberglauben hineinsteigern und darüber psychotisch werden. Damit wird gezeigt, wie schädlich der Glaube an Hexerei ist und welche schlimmen Konsequenzen es haben kann, wenn man dem Aberglauben verfällt statt sich auf sein christlich geschultes Gewissen zu verlassen“? ^^

  2. jogging-hosea

    Ich war zum Glück nie getauft und hatte es deswegen mit dem „Austreten“ wesentlich leichter als du, außerdem ist meine Familie nicht so streng. Aber das mit dem Gewissen ist echt eine kritische Sache: Ich habe nie richtig verstanden warum jetzt die Schlümpfe, Pokemon oder Tamagochis „dämonisch“ waren. Nur gab es dann immer jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt der mal „ein Erlebnis mit Dämonen“ hatte („Die Schlümpfe im Comicbuch haben angefangen zu Tanzen!!). Im Nachhinein muss ich darüber schmunzeln 😉 Aber damals hatte ich Angst und wusste nicht, was jetzt richtig oder falsch war. Das resultierte bei mir darin, dass ich bei allen möglichen Dingen generell ein schlechtes Gewissen bekam und das bis heute nicht so richtig los werde.
    Übrigens: Toller Blog. Es gehört viel Mut zum Austreten und ich habe einen riesen Respekt davor. Mach weiter so, ich freue mich schon auf die nächsten Beiträge!

    • Vielen Dank, das werde ich machen. Es kommen noch einige Beiträge 🙂 (unter anderem auch zum Thema Dämonen). Hach ja, Pokemon. Ich erinnere mich an die Diskussionen…

  3. Ach ja, die Gefahren des New Age und des Wassermannzeitalters… Das gab es auch bei den strenggläubigen Evangelikalen.

    Meine kleine Schwester durfte nicht mitsingen, als der Schulchor ein paar Lieder aus ‚Hair‘ aufführte. Das war aber nicht ihrer (Gewissens-)Entscheidung überlassen, das entschieden meine Eltern für sie, sicher ist sicher. Wir hatten dann irgendwann dank der ständigen Gehirnwäsche zumindest verinnerlicht, was wir besser nicht mehr nach außen zeigen sollten. Das beste Rezept um kleine Heuchler zu erziehen.

    ‚Abba‘ war bei meinen Eltern auch verpönt – weil von Jesus an manchen Stellen überliefert ist, dass er seinen Vater im Himmel so anredete. War typisch für meine Eltern damals: Alles wird auf ihre kleine Welt bezogen, auch wenn es gar nix damit zu tun hat.

    Wobei ich mir rückblickend nicht sicher bin, ob meine Eltern das alles wirklich für sooo gefährlich hielten, oder ob es auch einfach ganz banal die Angst vor unbekannten (und damit unberechenbaren) Dingen war.

    • Immer wieder interessant, dass es bei diesen abgespaltenen Religionen so viele Überschneidungen gibt. Allerdings ist das mit Abba schon eine Spur krasser als bei uns. Abba war eine der meistgespielten Bands auf Zeugen-Hochzeiten und -Partys.

  4. Torsten

    Ich war als Kind ein unglaublicher Fan von Michael Jackson. Von meinen Klassenkameraden habe ich mir dann immer heimlich die Artikel über ihn aus der Bravo geben lassen (ich habe mich nicht getraut eine ganze Bravo zu lesen, geschweigedenn zu kaufen). Und das ganz spannende war ja, dass niemand in der Versammlung genau wusste, ob er denn jetzt noch Zeuge Jehovas ist oder nicht (ich hatte recherchiert und einen Erwachet gefunden, in dem Michael Jackson sogar zitiert wird. Er hatte wohl bereut, das Video zu Thriller gedreht zu haben und damit Okkultismus betrieben zu haben). Über einen Ausschluss Jacksons wurde aber nie berichtet, damit war der Artikel immer mein „Go“ für Michael. Als später bekannt wurde, dass Prince jetzt auch bei den Zeugen ist, hatte er plötzlich ganz viele Fans in der Versammlung….

  5. Sandra

    Auch hier hatte ich es nicht so schwer. Meine Eltern waren nicht so streng. Ich habe Herr der Ringe gelesen, Peter Pan gekuckt, Spice Girls gehört (nur das Sexlied vom ersten Album durfte ich nicht hören aber wohl auch nur weil das Englisch meiner Eltern zu schlecht war um zu merken dass es in einigen anderen Liedern auch darum ging). Ich durfte mir die Haare färben, mit meinen weltlichen Freunden ins Kino (ohne Frage welcher Film). Bei mir waren also quasi nur die offiziellen Sachen verboten (Weihnachtslieder, Geburtstagsfeiern)

  6. Sparlock

    Wo du das Handbuch für Älteste erwähnst, als ich das via Internet auch mal in die Hände bekommen habe und ein wenig drin gelesen hab, musste ich mich auch sehr wundern. Viele Sachen von denen ich erwartet hätte das sie härter geahndet werden, weil sie in Zeitschriften immer sehr verpönt waren und mit keinem christlichen Gewissen vereinbar sein konnten, waren dann, wenn es nach den strikten Regeln für Rechtskommitees ging doch nicht mehr so schwerwiegend.

    In den Publikationen wird zwar in sehr vielen Fällen kein Befehlston verwendet oder klare Verbote ausgesprochen was Unterhaltung angeht, aber die treue und verständige Sklave winkt ständig, mächtig mit dem Zaunpfahl damit die Schafherde klar weiß, welche Richtung sie einzuschlagen hat. Und i.d.R. übernehmen dann auch noch die Eltern die Gewissensfunktion für die Kinder, falls sie ihren eigenen Kopf haben sollten, spätestens dann werden klare Verbote ausgesprochen, nur halt nicht direkt von der Wachturm-Gesellschaft.

    Wo du sogar die namentliche Erwähnung von Unterhaltungsmedien ansprichst, „Doom“ (der klassiche Ego-Shooter von id Software), war Mitter der 90er auch so ein Fall. Er war sogar Thema der Erwachet! (8.5.95) auf dem Cover war ein kleiner, farbiger Junge abgebildet, der Zähne fletschend an einem Joystick herumrüttelte. Ich als Gaming-Nerd, der das Spiel auf der Platte hatte, musste schon ein wenig grinsen. Eine typische WTG Darstellung, dieses Spiel setzte man normalerweise keinem 6 Jährigen vor, ich hatte auch noch nie einen Doom-Spieler die Zähne fletschen sehen (Schulfreunde u. auch Versammlungsfreunde spielten es) und zu guter Letzt … Welcher IDIOT spielte Doom mit einem Joystick??? 😀
    Der Artikel endete mit: „Eltern sollten sich fragen, ob sie sich die Heimcomputerspiele, mit denen ihre Kinder in letzter Zeit spielen, gut angesehen haben. Mehr muß wohl nicht gesagt werden . . .“

    Gut, dass meine Eltern damals mit meinem ersten PC die Chance verloren meine Spiele zu überwachen, sie lagen nicht offen auf Modulen herum, sondern schlummerten unsichtbar auf der Festplatte und meine Eltern hatten keinen Plan von der Bedienung eines MS-DOS PCs.

    Zum Thema Star Wars, das ging bei uns auch ok, aber erst als ich vielleicht 12 Jahre alt war, was allerdings schon komisch ist, da „die Macht“ ja letztlich nichts anderes als eine Scifi-Version von Magie ist. Und in einen Scifi-Universum waren Monster plötzlich auch in Ordnung. Aber so kann ich George Lucas nur Dankbar sein, dass er es „Macht“ und nicht Magie genannt hat, sonst hätte ich mit Sicherheit auch auf Star Wars verzichten müssen 😉

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